CD/DVD: So wird eine CD & DVD hergestellt

Bei einer CD handelt es sich um einen physikalischen Permanentspeicher für Daten der digitalen Art. Die erste CD wurde bereits im Jahr 1979 hergestellt und kam in Tokio im Zuge einer Messe zum Vorschein. Mittlerweile ist die CD für beinahe alle Computersysteme anwendbar, da diese Systeme über ein benötigtes Laufwerk verfügen.

Woraus besteht eine CD und wie wird sie hergestellt?

Eine herkömmliche CD besteht zum einen aus einer Aluminiumbeschichtung, die das darunter liegende Kunststoffträgermaterial abdeckt. Auf der vorhandenen spiralförmigen Spur werden die digitalen Daten aufgebracht. In die erwähnte Beschichtung werden an gewissen Stellen Vertiefungen gepresst. Diese werden in der Fachsprache als „Pits“ bezeichnet. Da diese Pits nur an bestimmten Punkten reingepresst werden, gibt es natürlich noch unberührte Stellen, diese werden wiederum „Land“ genannt. Da die CD von der Unterseite gelesen, aber von der Oberseite gepresst wird, reflektieren die Pits schneller, als die unberührten Stellen.
Das liegt daran, dass die Pits als Hügel wahrgenommen werden von der Leseseite aus und nicht als Vertiefungen, die sie eigentlich sind. Ein schwacher Laserstrahl tastet die gespeicherten Daten ab.

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Die Herstellung einer solchen CD erfolgt natürlich in mehreren Schritten. Als erstes kommt das „Premastering“. Hierbei wird zum einen der Fehlererkennungscode berechnet und die Daten, die auf der CD gespeichert werden sollen, zusammengestellt. Der erwähnte Fehlererkennungscode hat eine bestimmte Funktion, er soll Fehler beseitigen, die beim Lesen einer CD auftreten können. Dazu benutzt er ein spezielles Korrekturverfahren.
Header-Informationen und Synchronisationsbytes werden beim „Premastering“ ebenfalls eingebracht.

Der zweite Schritt bei der Herstellung ist das „Mastering“. Hierbei werden die Daten, die beim vorherigen „Premastering“ gesammelt bzw. erstellt wurden, auf eine photoresistente Schicht übertragen, anschließend ausgewaschen und im letzten Schritt versilbert. Das wird alles mit einem starken Laserstrahl durchgeführt. Im Zuge des „Mastering“ entsteht auch der „Glasmaster“. Dabei handelt es sich um das Negativ einer CD.

Der dritte Schritt ist die „Pressung“

In diesem dritten Schritt kommt es zur wirklichen Herstellung der CD. Hierbei wird ein Spritzgussverfahren angewendet. Bei diesem Verfahren wird flüssiges Polycarbonat, das zeitgleich das Ausgangsmaterial ist, in eine Form gepresst. Diese Form wird dann mit Aluminium beschichtet und zum Schluss versiegelt.

Was geschieht, wenn eine CD gebrannt wird?

Zum brennen einer CD benötigt man einen Brenner. Dabei handelt es sich um ein optisches Laufwerk, das dazu benutzt wird, um CDs zu lesen und diese auch zu „beschriften“. Wenn eine CD „gebrannt“ wird, dann wird sie also beschrieben. Hierfür gibt es mehrere Techniken. Eine dieser Techniken nennt sich „Lightscribe“.

Hilfreiche Infos zum Thema:

CD-Aufbau eines Players – Uni Hamburg (PDF)

CD Pressung – MK – Discpress

Wie entsteht eine DVD? (YouTube Video)

Foto: Symbolbild von DeclanTM // flickr.com / CC BY 2.0