Warum eBay die Verkaufsprovision auf 10 Prozent erhöht

Die Auktionsplattform eBay hat seine Geschäftsbedingungen zum neuen Jahr noch einmal angepasst.

Ab dem 04. Februar 2014 beträgt die neue Verkaufsprovision 10 Prozent des Verkaufspreises und maximal bis 199 Euro. Vorher lagen diese bei 9 Prozent und maximal 75 Euro. Allerdings kann der private Verkäufer die ersten 20 Angebote kostenlos mit einem Festpreis einstellen. Vorher wurden hier 0,25 Euro fällig.

Weiterhin bleiben 100 Auktionen kostenlos, die bei einem 1 Euro starten. Die Angaben beziehen sich auf pro Monat. Pro Angebot sind zudem ganze 12 Bilder kostenlos dabei. Wer seine Auktionen in zwei Kategorien anbieten will, der zahlt einheitlich 0,50 Euro und die Nutzung des Buttons „Sofort kaufen“ ist ab dem Zeitpunkt kostenlos.

ebay

eBay zeigt ähnliche Entwicklung wie Flohmärkte

Vielleicht bin ich damit alleine, aber ich wage es zu bezweifeln. Früher konnte man bei eBay richtige Schnäppchen erzielen. Auch was den Verlauf der Auktionen angeht, waren diese wesentlich stressfreier als es heute der Fall ist. Bei Privatauktionen wird mittlerweile ein Versand von 24 Stunden erwartet, zumindest sollte das Päckchen dann das Haus verlassen. Wehe, du schaffst es nicht ;).

Wer heute auf Flohmärkten unterwegs ist, zumindest scheint es bei dem Großteil so zu sein, wird von irgendwelchen Neuwaren überhäuft und wirkliche Sammlerstücke oder vernünftige gebrauchte Ware werden seltener.

flohmarkt

Genauso selten wird es auch bei eBay, denn dort tummeln sich mehr Sofortkäufe als es da wirklich gute gebrauchte Schnäppchen noch gibt. Egal wie, als Privatverkäufer scheint man nur noch selten glücklich zu werden auf der Plattform.

Das schlägt sich nun auch in den Preisen nieder. Sind die ersten 20 Auktionen mit Festpreis zwar kostenlos, dafür sind statt 9 nun 10 Prozent fällig und statt maximal 75 Euro nun bis 199 Euro.

Warum eBay die Verkaufsprovision auf 10 Prozent erhöht
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  1. Ebay ist zu professionell geworden, man kann ja gut sehen, dass Shops wie Cyberport usw. ihre Deals auf eBay auslagern, weil sie dort mehr Leute erreichen. Privat bekommt man sein Zeugs ja inzwischen sehr gut über Facebook, Twitter, G+, in Foren usw. los.

    • Hast du mit Facebook und Co. denn gute Erfahrungen bisher gemacht? Wir reden nicht ausschließlich von Technik, sondern auch von Liebhaberstücken, die bei eBay früher immer gut gingen. eBay mag professioneller werden, aber die Käufer anscheinend immer unfreundlicher, dümmer und arschiger.

  2. Ebay ist doch schon lange kein Flohmarkt mehr. Das sollte jeder langsam mal begreifen. Ebay ist ein Shopping Portal wie alle anderen auch.

    • Das sicherlich, dennoch hat sich das Verhalten der Käufer drastisch ins Negative entwickelt. Sag ja, die Entwicklung der Preise für private Auktionen zeigt den Schritt deutlich.

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