Testbericht: Jawbone UP im Alltag

Wenn du dich darauf einlässt, wird das Jawbone UP Armband Schwung in dein Leben bringen! Jawbone UP ist ein Fitness-Armband, dieses mit der entsprechenden App für iPhone und Android synchronisiert wird. Das Armband ist dein täglicher Begleiter und misst Schlafdauer, Schritte und Essverhalten. Es erschien bereits vor gut einem Jahr in den USA, doch nur für kurze Zeit, da es gravierende Qualitätsmängel gab.

Ein Jahr später ist das Fitness-Armband wieder auf dem Markt und kann seit Ende März auf der Seite von Jawbone für aktuell 129,99 Euro bestellt werden. Allerhand für ein kleines Armband. Doch wenn es den Sinn und Zweck erfüllt und den Alltag aktiver gestaltet ein fairer Preis.

Jawbone UP in acht verschiedenen Farben

Wie alle Produkte von Jawbone wurde auch beim UP besonders viel Wert auf ein stylisches und modernes Aussehen gelegt. Auf den ersten Blick sieht es wie ein ganz normales Armband aus. Dabei steckt das UP voller moderner Technik. Aktuell gibt es das UP in acht verschiedenen Farben, wobei aktuell nur vier verschiedene Farben im Onlineshop zur Verfügung stehen. Ich habe mich für „blue“ in der Größe „L“ entschieden.

Jawbone UP kaufen

Die Lieferung dauerte aufgrund der Osterfeiertage etwas länger. In der Zwischenzeit habe ich mir schon die kostenlose App für das iPhone heruntergeladen. Seit März gibt es die App auch für Android und ist für die Benutzung des Fitness-Armband notwendig. Denn das Armband wird über den 3,5-mm Klinkenanschluss des Smartphones synchronisiert und geladen. Ohne Smartphone kann man das Armband nur als Mode-Accessoire nutzen.

Der erste Eindruck

jawbone up

Da liegt es nun vor mir das Jawbone UP Armband. Damit man es nutzen kann, muss man es zuerst mit seinem Smartphone aktivieren. Dazu benötigt man wie oben schon erwähnt die kostenlose UP App und ein kostenlosen Account. Bei der ersten Einrichtung werden Daten wie Körpergewicht, Größe, Geschlecht und Geburtsdatum abgefragt. Danach erstellt die App die täglichen Ziele, die nach Bedarf aber angepasst werden können. In meinem Alter (24) sind 8 Stunden schlaf, sowie 10.000 Schritte als tägliches Ziel festgelegt. Danach kann man noch ein eigenes Profilbild sowie den Benutzernamen festlegen, damit zukünftig auch Mitglieder einen finden und hinzufügen können. Die Ersteinrichtung dauert nur wenige Minuten und ist wirklich sehr einfach gehalten.

Jawbone Up synchronisiert

Sobald das Band aktiviert wurde kann der Spaß beginnen. Aufladen muss man das Band nicht sofort, da bei mir noch über 50 Prozent Akku vorhanden waren. Knapp 10 Prozent verbraucht das Band pro Tag, macht also eine Akkulaufzeit von 10 Tagen. Das Aufladen geht recht zügig. Für eine komplette Ladung braucht das Band knapp 80 Minuten. Ich trage das Armband wie eine Uhr an der linken Hand und es passt optimal an mein Handgelenk. Am Anfang merkt man es noch ein wenig, doch nach ein paar Stunden hat man sich dran gewöhnt.

Jawbone UP angelegt

Ab sofort werden alle Schritte und Schlafgewohnheiten vom Armband erfasst und protokolliert. Es gibt eine sogenannte Modustaste am Armband, mit dem man in den Schlafmodus oder Wachmodus wechselt. Anhand zwei kleinen farbigen Anzeigen (Mond + Sonne) erkennt man für wenige Sekunden, in welchem Modus man sich gerade befindet. Zusätzlich vibriert das Band kurz. Startet man eine sportliche Aktivität, drückt man zweimal die Modustaste und der Zeitraum der Aktivität wird aufgezeichnet. Wieder zweimal drücken beendet die Aktivität.

Jawbone im Alltag

Seit einer Woche begleitet mich das Fitness-Armband und ich bin dadurch wirklich aktiver als vorher! Mein Alltag beginnt täglich um 8 Uhr. Geweckt werde ich über die Vibration des Armbandes. Sollte ich in einem leichten Schlaf sein, darf mich das Armband auch bis zu 20 Minuten eher wecken, dies entscheidet das Band alleine. Bislang hat mich das Band nur einmal eher geweckt. Danach Wechsel ich in den Wachmodus und synchronisiere zum ersten mal am Tag mein UP mit dem Smartphone und werfe einen Blick auf den analysierten Schlaf. Letzten Sonntag hat mich die App für meinen langen Tiefschlaf gelobt. Ich gehöre zu den oberen 10 Prozent der Up User mit einem langen Tiefschlaf.

Jawbone UP Schlaf

Danach geht’s zum Frühstück und die ersten Schritte werden gezählt. Wer möchte kann das Frühstück gleich mit der UP App notieren. Dazu gibt es eine große Auswahl an vorhandenen Lebensmittel, Getränke und Speisen. Zusätzlich kann man auch den Strichcode mit der Kamera erfassen und die App fügt dann das Produkt zur Speisekarte hinzu. Häufig vergesse ich aber die täglichen Speisen und Getränke hinzuzufügen. Ist zum Glück nicht so wichtig.
Da ich noch von Zuhause arbeite, kommen am Tag nicht viele Schritte zusammen. Täglich sitze ich einige Stunden am Rechner, doch damit ich mich ab und zu bewege habe ich die Inaktivität Funktion aktiviert. Wenn ich mich nicht innerhalb von einer Stunde einmal bewegt habe (laufen) vibriert das Band kurz und erinnert mich daran, wieder eine Pause zu machen. Die Funktion kann man natürlich auch ausschalten und ein anderes Zeitintervall festlegen.
Sitzt man den ganzen Tag nur am Rechner, sind die 10.000 Schritte kaum zu schaffen. Doch ich möchte immer das Ziel erreichen! So konnte mich das Band bereits motivieren joggen oder spazieren zu gehen, damit ich die 10.000 Schritte schaffe. Dienstag und Donnerstag habe ich Handballtraining. In den 90 Minuten Training kommen im Schnitt 8.000 – 10.000 Schritte hinzu. Damit das Band nicht kaputt geht, schütze ich es mit einem Schweißband. Bei einem Spiel habe ich es vorsichtshalber abgenommen, da Handball ein ziemlich Körperbetonter Sport ist. Ansonsten ist das Band ziemlich robust und stabil. Auch beim Duschen kann man das Band ohne Sorgen am Handgelenk lassen.
Am Abend synchronisiere ich das Band wieder mit dem iPhone und sehe dann sehr schön wie aktiv ich war. Jawbone empfiehlt das UP band mindestens zweimal täglich zu synchronisieren.

Jawbone UP Wachmodus

Die Jawbone App für iOS

Die App ist kostenlos und ist den Jawbone Entwicklern sehr gut gelungen! Auch hier wurde mit viel Liebe im Detail eine App kreiert, die man sich als Anwender wünscht. Alles läuft sehr flüssig und stabil und ist ähnlich wie die Facebook App aufgebaut. Beim starten sieht man den eigenen täglichen Fortschritt sowie den Newsfeed von sich selbst und den hinzugefügten Freunden. Mit einer Wischgeste nach links erscheinen die Menüpunkte:

  • Startseite
  • eigene Profilseite
  • eigene Lebenslinie (aufgebaut als Zeitstrahl)
  • eigene Trends
  • Team
  • Benachrichtigungen
  • Einstellungen
  • Hilfe

Wenn das UP Band angeschlossen ist, kann man mit einer Wischgeste nach rechts die Einstellungen des Bandes vornehmen. Dazu gehören:

  • tägliche Ziele
  • Intelligente Alarme
  • Inaktivität
  • Stoppuhr
  • Nickerchen
  • Training
  • Schlaf

Jawbone Up App für Android und iOS

Fazit des Jawbone UP Fitness-Armband

Das Fitness-Armband ist nicht nur eine feine Spielerei für Nerds, sondern motiviert mich. Ich versuche täglich meine Schlaf- und Bewegungsziele zu erreichen. Es holt mich quasi von der Couch und Bürostuhl runter! Man muss jedoch, wie beim jedem Fitness Gerät, einen gewissen Eigenehrgeiz besitzen. Von nichts kommt nichts! Hinzu kommt der tägliche Wille, besser als die Freunde zu sein. Zwar bietet die App bislang noch keine großen Wettbewerbe oder gemeinsam Ziele zwischen Freunden an, aber das wird in Zukunft sicherlich alles noch hinzukommen. Für mich hat sich der Kauf gelohnt. Ich bin gespannt ob die angekündigten intelligenten Uhren alias iWatch auch diese Eigenschaften unterstützen. Einzige Kritikpunkte sind die kabelgebundene Synchronisation mit dem Smartphone sowie keine Statusanzeige am Armband.


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  1. Das hat mir bei meinem Band geholfen, aber leider spricht meins mit mir nicht Deutsch. Kann ich es überreden , Deutsch zu sprechen? Ich syncronisiere über Samsung Galaxy S3. Wär schön , wenn das ginge. Danke Kavetante

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