Daytrading: Das steckt dahinter

Daytrading ist eine Möglichkeit, schnell viel Geld zu machen oder auch zu verlieren. Die Börsengeschäfte sind ein heiß diskutiertes Thema, das manch einen begeistert und andere abschreckt. Wir möchten Ihnen im Folgenden erklären, was genau Daytrading ist und wie der Handel an der Börse funktioniert.

Was genau ist Daytrading?

Trading bezeichnet den Handel an der Börse, also der Kauf und Verkauf von Wertpapieren, Devisen, Aktien, Rohstoffen und CFDs. Beim Daytrading werden die Käufe und Verkäufe innerhalb kürzester Zeit, meist an einem Tag getätigt. Die Trader kaufen also beispielsweise Wertpapiere, um sie nach wenigen Stunden, Minuten oder gar Sekunden wieder zu verkaufen. Die Investoren versuchen auf diese Weise, mit geringen Kursschwankungen Gewinne zu erzielen. Charts und aktuelle Börsenmeldungen helfen ihnen dabei, die Entwicklung der Kurse zu erahnen. Sie haben ein Gespür dafür, welche Faktoren einen Kurs beeinflussen und ob dieser sich für sie positiv oder negativ entwickelt.

Für wen eignet sich Daytrading?

Daytrading lernen kann jeder, aber die Handelsstrategie ist nicht für jeden etwas. Daytrader brauchen Geduld und starke Nerven, vor allem dann, wenn sich der Kurs nicht wie erwartet entwickelt. Sie benötigen ein umfangreiches Wissen rund um den Börsenmarkt und sollten ein Gespür für verschiedene Anlagen haben. Um ein guter Daytrader zu werden, ist Durchhaltevermögen wichtig. Einen Verlust einzufahren sollte nicht das Ende des Tradens bedeuten, sondern zum Weitermachen motivieren.

Welche Chancen und Risiken birgt das Daytrading?

Das größte Risiko des Daytradings liegt darin, den Handel an der Börse automatisch mit großen Gewinnen zu verbinden. Doch Unwissenheit kann dazu führen, dass aus den vermeintlichen Einnahmen gravierende Verluste werden, wenn sich der Trader überschätzt. Aus diesem Grund bieten viele Softwares zum Traden, wie der MetaTrader 5, die Möglichkeit mit virtuellem Geld zu spekulieren, um ein erstes Gefühl für den Handel an der Börse zu erhalten.

Mit genügend Hintergrundwissen hält das Daytrading viele Chancen bereit. Aufgrund des Schließens einer Position noch am selben Tag, umgehen die Anleger hohe Finanzierungsgebühren. Diese Übernachtkosten entstehen, wenn Positionen nach Börsenschluss noch gehalten werden. Besonders teuer wird es, wenn die Kosten über das Wochenende anfallen. Hinzu kommt, dass die kurzfristigen Anlagen vor großen Verlusten schützen können. Nach Börsenschluss ist es möglich, dass sich die Kurse über Nacht gravierend verändern, was erst am nächsten Morgen ersichtlich wird. Die Lücken zwischen den Kursen werden Gaps genannt und können für hohe Verluste bei den Anlegern sorgen. Da die Daytrader ihre Anteile noch vor dem Abend verkaufen, umgehen sie das Risiko von Gaps.

Mit was handeln Daytrader an der Börse?

Grundsätzlich handeln Daytrader mit Wertpapieren und CFDs. Hin und wieder auch mit Aktien, allerdings werden diese für Tagesgeschäfte weniger bevorzugt. Die meisten Daytrader sind auf dem Forex-Markt tätig, was bedeutet, sie handeln mit Devisen. Währungen lassen sich rund um die Uhr traden und aufgrund des hohen Geldflusses offeriert dieser Markt eine überdurchschnittliche Liquidität. Am Forex-Markt machen sich Daytrader die Kursschwankungen der Währungen im Verhältnis zueinander zunutze. Wird der Dollar zum Beispiel voraussichtlich im Verhältnis zum Euro schwächer, verkauft der Trader Dollars und kauft Euros. Sobald der Euro stärker wird, steigt damit die Kaufkraft, um Dollars zu kaufen.

Daytrading: Das steckt dahinter
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