Manche Smartphone-Funktionen haben sich als echter Mega-Flop erwiesen

Damit sich Smartphone-Hersteller von der Konkurrenz abheben, werden immer wieder technische Neuerungen verbaut. Manche (wie der Fingerabdruckscanner) erwiesen sich als sehr erfolgreich, andere hingen als ein echter Flop. Ohne die „schlechten“ Ideen wären allerdings auch manche innovative Smartphone-Funktionen nicht auf den Markt gekommen, sie haben sich bei den Endverbrauchern eben nur nicht durchgesetzt. Doch wie sehen die größten Mega-Flops eigentlich aus?

Die modulare Bauweise

LG hat sich mit dem G5 an eine modulare Bauweise gewagt, am Markt ist die Idee aber kläglich gescheitert. Ein Grund könnte sein, dass viele dieser Smartphones (wie auch das Fairphone) „veraltet“ wirken. So steckt nicht die neueste Hardware drinnen und die Bildschirmränder sind ebenfalls überdurchschnittlich dick. An der Denkweise gibt es nichts zu meckern, die modulare Bauweise verlängert die Lebenszeit eines Handys und schont die Umwelt.

Zwei Bildschirme

2017 brachte ZTE das Axom M heraus. Das Handy hatte zwei Bildschirme und konnte zusammengeklappt werden, die Umstände haben allerdings keinen Erfolg zugelassen. Zum Beispiel war die Lücke in der Mitte zu groß, was eine Hochkantnutzung unkomfortabel machte. Außerdem war das Smartphone durch die beiden Bildschirme deutlich schwerer und dicker als die damalige Konkurrenz.

Beamer

2012 war Samsung der Meinung, dass Handys einen eingebauten Beamer brauchen. Die Wahrheit sah aber anders aus, denn durch die Innovation waren die Geräte nicht nur sehr dick, sondern auch die Qualität hat stark zu wünschen übrig gelassen. Das Bild erreichte eine Breite von weniger als einen Meter, auch die Helligkeit war zu schwach und die Auflösung zu niedrig. Der Akku hat sich über die Funktion ebenfalls nicht gefreut, er war im Nullkommanix leer.

3D-Displays

Mit Beginn des letzten Jahrzehnts brachte der Hype um 3D-Filme in den Kinos aus. Davon wollten nicht nur Konsolen- und TV-Hersteller profitieren, sondern auch der Smartphone-Markt wagte einen Versuch. Dabei blieb es letztendlich auch, denn Geräte mit einem 3D-Bildschirm (wie das LG P920 Optimus 3D oder HTC Evo 3D) scheiterten binnen kürzester Zeit. Die dreidimensionalen Effekte konnte man zwar ohne zusätzliche Brille bestaunen, am Ende war es aber nicht mehr als eine nette Spielerei. Auch fehlten entsprechende Apps, die wiederum aufgrund zu weniger Smartphones mit 3D-Display nicht entwickelt wurden. Heute sind vom Hype nur mehr 3D-Filme in den Kinos und die Nintendo 3DS übrig, die TV- und Smartphone-Branche hat der Technik den Rücken zugewandt.

Achja, manchen Nutzern wurde bei längerer Nutzung schlecht, sie hatten mit Übelkeit zu kämpfen.

Der Eingabestift

In diesem Fall ist die Sache diskutabel, Samsung ist nämlich mit seiner Note-Serie sehr erfolgreich. Fakt ist aber, dass ansonsten kein anderer Hersteller auf einen Eingabestift setzt und man im Büro oder auf der Straße fast niemanden mit einem Touchpen sieht. Nimmt man also das Galaxy Note einmal außen vor, dann ist der Eingabestift als Flop anzusehen. Ein Mehrwert eines solchen Stifts ist zwar durchaus vorhanden (präzisere Steuerung), doch die Allgemeinheit scheint ohne einen Touchpen besser auszukommen. Momentan sieht es auch nicht nach einem Umschwung aus, es wäre aber dennoch schade, wenn Samsung seine Note-Reihe vom Markt nehmen würde. Die Sache mit dem Eingabestift ist letztendlich nicht ganz eindeutig, da aber die absolute Mehrheit keinen Stift in Verwendung hat, kann man ihn als Flop einordnen.

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