Xiaomi: Redmi Note 3 vs. Mi4c (Kurzvergleich)

Xiaomis Vorstellung des Redmi Note 3 Ende November war erneut eine echte Kampfansage an den Mid-Budget-Bereich, denn mit einem Preis unter 200 Euro ist das neue Xiaomi-Phablet rundum gut ausgestattet. Wir lassen es gegen das im Sommer vorgestellte Mi4c aus dem gleichen Hause antreten.

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Redmi Note 3 ab 196 Euro

Das Redmi Note 3 ist die inzwischen dritte Iteration der 2014 gestarteten Note-Serie des chinesischen Tech-Giganten Xiaomi und wurde parallel zum Xiaomi Mi Pad 2 vorgestellt. Ausgestattet mit einem Alu-Gehäuse, einer Displaydiagonale von 5,5 Zoll und einer Auflösung von 1920 x 1080 Pixeln nimmt es altbekannte Elemente und hievt sie auf ein aktuelles Level. Wie schon bei der ersten Generation findet sich ein Octa-Core im Innern, der mit dem MT6795T (8 x 2,2 GHz), auch bekannt als Helio X10, vollkommen konkurrenzfähig ist. Dem stehen 2 bzw. 3 GB RAM zur Seite – dies hängt von der Version ab, die man wählt. Entweder entscheidet man sich für die „Standard“-Variante, die 2 GB RAM sowie 16 GB internen Speicher liefert, oder man greift zum „Advanced“-Modell mit 3 GB RAM und 32 GB Speicher. Leider ist der interne Flashspeicher nicht erweiterbar, weshalb die Wahl sorgfältig getroffen werden sollte.

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Mi4c ab 211 Euro

Beim Mi4c haben wir ähnliche Spezifikationen, denn auch hier löst das Display mit FullHD auf, ist jedoch mit 5 Zoll minimal kleiner. Selbstverständlich resultiert dies in einer höheren Pixeldichte, doch ist bei beiden Geräten die Auflösung grundsätzlich angemessen und bieten ein scharfes Display. Ein großer Unterschied ist beim SoC zu vermerken, denn hier kommt sogar ein anderer Hersteller zum Einsatz. Statt auf MediaTek setzt Xiaomi hier auf einen Qualcomm Snapdragon 808, welcher an Stelle von acht Kernen lediglich sechs Kerne zur Verfügung hat. Diese sind auf bis zu 2 GHz getaktet und sollten mit normalen Alltagsaufgaben klar kommen, stärker ist der Helio X10 allerdings. Der Chip des Mi4C gerät unter Volllast jedoch auch ins Schwitzen, wobei Qualcomm das Problem der Wärmeentwicklung, wie es beim Vorzeigechip Snapdragon 810 der Fall ist, besser unter Kontrolle bekommen wollte. Auch beim Mi4c finden sich die beiden bekannten Speichervariationen mit 2/16 GB bzw. 3/32 GB, auch hier fehlt wieder leider der microSD-Slot.

Ansonsten gibt es noch kleinere Features, die erwähnenswert sind. Die Kameras gleichen sich nämlich fast bis aufs Haar mit ihren jeweiligen 13 MP auf der Rückseite und 5 MP auf der Front. Während beim Redmi Note 3 den Fingerabdrucksensor auf der Rückseite zu verzeichnen ist, hat Xiaomi beim Mi4c auf USB-Typ-C anstatt üblichem micro-USB gesetzt. Das Redmi Note 3 befindet sich aktuell noch im Vorverkauf und kann zum Beispiel bei GearBest in der Standard und in der Advanced Version bestellt werden, das Mi4c ist bereits verfügbar und findet ihr hier als Standard- und hier als Advanced-Modell.

Xiaomi: Redmi Note 3 vs. Mi4c (Kurzvergleich)
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  1. Da sind ein paar Fehler drin… in keinem der Geräte ist ein Snapdragon 615. Im Mi4C ist ein Snapdragon 808, der mit 1,8 GHz taktet (weder dieser noch der 615 hat 2 GHz).

    Außerdem ist der Unterschied zwischen 5 und 5,5″ nicht „minimal“, denn ein 5,5 Zoll Handy passt nicht mehr in jede Tasche, die einhändige Bedienung klappt dann auch nicht so gut.

    • Hallo Julian.

      Vielen Dank für deine konstruktive Kritik und deine Verbesserungshinweise, die ich in einer Aktualisierung des Beitrags berücksichtigt habe. Grundsätzlich sollte es sich bei der Vorstellung lediglich um einen Kurzvergleich handeln, wie nun auch aus dem Titel ersichtlich wird.

      Leider ging mir bei der Umschreibung der Displaygrößen aufgrund meiner Körpergröße von 1,97 m und der damit zusammenhängenden Größe der Handfläche offenbar meine Objektivität verloren, da sich der Unterschied für mich daher tatsächlich nur im „minimalen“ Bereich bewegt. 😉

  2. Man der Artikel ist einfach nur falsch. Das Redmi Note ist dem Mi4C Leistungstechnisch deutlich unterlegen hat dafür allerdings andere Vorzüge auf die hier überhaupt nicht eingegangen wird.

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