Modernes Arbeiten: Arbeitsteilung im Digitalen Zeitalter

Der Computer hat schon seit Jahren Einzug ins Büro gehalten. Aber insgesamt arbeiten viele Büros heute noch so, als würden statt moderner, internetfähiger Computer, Schreibmaschinen im Büro stehen. Viel Potential bleibt so ungenutzt und es werden nicht nur Unmengen an Papier, sondern auch an Zeit verschwendet.

Spätestens die Corona-Epidemie hat uns allen gezeigt, dass es so nicht weitergehen kann. Denn auf einmal war Home Office kein Luxus mehr, sondern eine Notwendigkeit. Mit einem Mal mussten fast ganze Belegschaften von Unternehmen, zuhause arbeiten und dennoch effizient miteinander zusammenarbeiten. Was bedeutet das für die Arbeitswelt von morgen?

Arbeitsteilung im digitalen Zeitalter

Vor allem in Behörden ist der Unterschied zwischen den Zeiten der stenografierenden Sekretärin und der Schreibmaschine für die niederen Mitarbeiter heute noch präsent. Die Schreibmaschine ist vielleicht ebenso verschwunden, wie der Stenoblock – aber die Arbeitsabläufe sind gleichgeblieben.

Denn Unterlagen werden bis heute mit teilweise ewig langen Verfügungszeilen versehen und anschließend mit einer Umlaufmappe über die Hauspost verschickt. Nur langsam hält die E-Mail Einzug, die Zeit und Papier spart. Vielleicht hat die Corona-Pandemie jetzt endlich dafür gesorgt, dass auch verstaubte Behörden die Vorteile der „modernen“ Technik zu schätzen wissen.

Aber die E-Mail ist schon lange Schnee von gestern. Die IT-Branche hat die Bedürfnisse einer effizienten Wirtschaft und Arbeitsweise früher erkannt, als die meisten Chefetagen und bietet mit Programmen wie Microsoft Teams oder den Google Docs bzw. Tabellen praktische Lösungen an. Heute ist es gar kein Problem mehr, nicht nur in einem Dokument mit mehreren Personen zu arbeiten – sondern auch noch gleichzeitig!

Digitalisierung – so entscheidend wie einst die Dampfmaschine

In vielen Unternehmen, Direktionen und Chefetagen ist es noch nicht so ganz angekommen. Die Rede ist zwar von Digitalisierung – aber es hat noch kaum jemand erkannt, wie wichtig sie wirklich ist. Es ist kein Projekt für morgen, sondern muss für ein Unternehmen höchste Priorität haben, das sich für die Zukunft aufstellen und noch morgen erfolgreich sein will.

Tatsächlich ist die Digitalisierung am Arbeitsplatz für die Wirtschaft so wichtig, wie vor zwei ein halb Jahrhunderte die Industrielle Revolution. Die Dampfmaschine löste ein über Jahrhunderte fast komplett gleich gebliebene Wirtschaft ab. Es hatte immer hier und da ein paar Neuerungen und Verbesserungen gegeben – aber es war die Dampfmaschine von James Watt, die ein neues Zeitalter einläutete.

Um es bildlich zu beschreiben: Der Schritt von der Schreibmaschine hin zu einem Computer, mit dem man nicht mehr macht, als die Texte zu schreiben und auszudrucken ist, ist eine Evolution wie der Schritt von einer Wassermühle hin zu einer atmosphärischen Dampfmaschine von Thomas Newcomen. Praktisch – aber mehr nützliches Spielzeug. Der Sprung vom Dampfpott Newcomes hin zur Wattschen Dampfmaschine mit zwei Zylindern und Kondensator revolutionierte die Welt – und zwar in einem Ausmaß, das wir uns heute kaum noch vorstellen konnten. Fast über Nacht wurde die Produktion von Dingen erst möglich, die wir heute für selbstverständlich halten. Stahl konnte erst durch eine solche Maschine in den Massen produziert werden, dass er die Welt revolutionieren konnte.

Die Digitalisierung wird die Welt komplett verändern

Genauso wird die Digitalisierung die Welt verändern, sodass wir sie in 50 Jahren kaum noch wiedererkennen werden. Die Arbeitswelt wird ganz anders aussehen und Unternehmen werden viel wirtschaftlicher Arbeiten können, wenn sie nur die neuen Möglichkeiten ergreifen.

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