Testbericht: Toshiba AT300SE Tablet mit Android

Der Markt der Android-Tablets ist prall gefüllt und wer auf der Suche nach einem passenden Gerät für sich ist, der hat häufig die Qual der Wahl.

Oftmals fällt die Wahl dann auf eines der größten Hersteller, die am meisten verbreitet sind. Grundsätzlich kann man dies so unterschreiben, aber ein Blick über den Tellerrand kann sich dennoch lohnen. Dies gilt auch für das von uns getestete Toshiba AT300SE Tablet mit Android.

Dieses Tablet ist mit einem 10,1-Zoll-Display und einem NVIDIA Tegra 3 Prozessor ausgestattet. Unterstützt wird dieses von 1 GB Arbeitsspeicher und einem internen Speicher von 16 GB.  Dieser kann übrigens dank des passenden microSD-Kartenslots erweitert werden. Bei vielen Tablets ist dieser mittlerweile nicht mehr vorhanden. Ein weiteres Plus ist der microHDMI-Anschluss.

Toshiba AT300SE Tablet

Das nicht angepasste Android-Betriebssystem sorgt für gute Performance

Aktuell lief bei unserem Test auf dem Tablet noch Android 4.1, wo wir uns sicher gerne ein Update auf 4.2 oder besser noch 4.3 gewünscht hätten. Keine Frage, Android 4.1 Jelly Bean ist nicht mehr aktuell und ein Update auf 4.2 bzw. 4.3 wäre wünschenswert. Dafür ist das Android-Betriebssystem nicht angepasst und sorgt für eine entsprechend gute Performance. Lediglich ein paar eigene Apps wurden installiert.

Der Prozessor ist mittlerweile überholt, tut aber dennoch das was er soll und arbeitet zuverlässig. So ist auch die Betrachtung von HD-Videos oder hochauflösenden Spielen bei der Auflösung von 1280 x 800 Pixel kein großes Problem für das Toshiba AT300SE.

Optik und Haptik können sich sehen lassen

Das Display ist mittig positioniert und die Farbwiedergabe überraschend gut. Vor allem was die Helligkeit anbelangt. Dank des zusätzlichen Rands, kann das Tablet mit der Hand umschlossen werden, ohne dass dabei das Display durch die Finger verdeckt werden könnte.

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Die Rückseite des Tablets ist mit einem einzigen Kunststoffstück versehen. Auch die Kanten gehen nahtlos über und schließen perfekt mit dem Display ab. Während man beim iPad vielleicht mit der Hand abrutschen könnte, so ist dies durch die hier leicht angeraute Oberfläche nicht der Fall.

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Akku und Performance

Wir hatten es bereits weiter oben erwähnt, dass dank des nicht angepassten Androids die Performance keine wirklichen Einbüße hat. Auch wenn der Prozessor mittlerweile überholt ist, so kann das Tablet noch immer etliche Aufgaben solide bewältigen.

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Der Akku misst eine Kapazität von 6200 mAh. Das ist bei einem Tablet dieser Größe durchaus sinnvoll und eine Nutzungsdauer von rund 10 Stunden durchaus möglich. Erst wenn wir das Tablet richtig fordern, sinkt die Laufzeit entsprechend.

Fazit

Dennoch, das Toshiba AT300SE kann durchaus das Tablet der zweiten Wahl bei geringer Budgetausgabe sein. Mittlerweile liegt der Preis bei unter 300 Euro, was für ein 10-Zoll-Tablet dieser Art ein sehr guter Preis ist.

Die Verarbeitung, die Performance und auch die Details wie Kartenslot oder microHDMI-Anschluss machen dieses Tablet vielseitig einsetzbar. Ein weiteres Manko könnte auch die Auflösung sein, denn hier setzen viele bereits auf eine Stufe höher. Dennoch, können wir dieses Tablet durchaus empfehlen.

Testbericht: Toshiba AT300SE Tablet mit Android
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