Bluetooth-Kopfhörer sind in aller Ohren: Wo liegt der Reiz an der Kabelfreiheit?

Die Welt wird zunehmend kabellos. Das begann mit WLAN und ist momentan bei den Kopfhörern angekommen. Wer will schon die olle Klinke? Apple jedenfalls nicht und hat mit dem iPhone 7 ein Zeichen gesetzt. Kein Klinkenanschluss mehr, dafür alles über den Lightning-Port oder gleich per Funk.

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Der Reiz des Kabellosen

In den letzten Jahren und vor allem Monaten kann man immer wieder beobachten, dass kabellose Kopfhörer immer beliebter werden. Die verwendete Technologie ist aufgrund der flächendeckenden Verbreitung Bluetooth. Es bietet diverse Vorteile, unter anderem ein spezielles Profil, das für die Musikübertragung konzipiert wurde. Dennoch gibt es Unterschiede bei den einzelnen Modellen, weshalb Bluetooth Kopfhörer im Test konsultiert werden sollten, wenn es um eine Neuanschaffung geht.

Wer nun aber denkt, dass Apple den Trend begonnen hat, der irrt sich. Schon das erste Android-Smartphone, das G1, kam ohne Klinkenanschluss. Es gab die Wahl zwischen einem proprietärem Anschluss und Bluetooth. Kabellose Kopfhörer haben zweifelsfrei den Vorteil, dass keine Leitung vorhanden ist, die ohnehin chronisch im Weg ist.

Die Technik wurde immer besser

Bluetooth war zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Der Handy-Boom führte zur Notwendigkeit, auch ohne das Mobiltelefon anfassen zu können, Telefonate abzusetzen. Das ist beispielsweise im Auto wichtig. Überhaupt ist die Auto-Industrie diesmal einer der treibenden Kräfte gewesen, da man hier auch erkannte, dass die klassischen Medien in Bälde ausgedient haben, etwa CDs oder das klassische Radio. Die Nutzer wollen über ihren MP3-Player oder gleich via Smartphone Musik hören. Gleichzeitig ist das Thema Akku so eine Sache beim Smartphone, weshalb Bluetooth auch in diese Richtung verbessert wurde. Niedrigerer Stromverbrauch bei besseren Reichweiten – eine leckere Mischung für mobile Geräte.

Interaktion ist wichtig

Da Bluetooth-Kopfhörer nicht durch die alte Spezifikation des Klinkenanschlusses beschränkt sind, sondern können auch eine Datenverbindung aufrecht erhalten. Damit lässt sich die Musik steuern oder die Spracheingabe (Siri, Google Now, Cortana usw.) aktivieren. Nüchtern und technisch betrachtet gibt es eigentlich kaum einen Grund, der für ein Kabel spricht – wäre da nicht…

Unterschiede bei den Kopfhörern

Bei der (drahtlosen) Kommunikation sind immer wenigstens zwei Parteien beteiligt. Die zweite ist in dem Fall der Kopfhörer. Wenn er kabellos ist, benötigt er auch einen Akku. Das ist der Punkt, bei dem sich meistens die Spreu vom Weizen trennt. Denn wenn der Akku leer ist, kann man keine Musik mehr hören. Entsprechend sind vor allem die Kopfhörer nützlich, die viele Eigenschaften vereinen: Bequemer Sitz, guter Klang, lange Akkulaufzeit, Schnellladefunktion.

Komfortfunktionen bei Kopfhörern

Wenn man sonst schon nichts hat, um sich von der Masse nennenswert abzuheben und man einen Einfluss wie Apple hat, kann man auch einen anderen Weg beschreiten. Mit den AirPods und den neuen Beats-Kopfhörern, beispielsweise den Powerbeats 3 Wireless, hat Apple einen neuen W1-Chip eingebaut. Bei iOS-Geräten kann man die Kopfhörer quasi durch Handauflegen koppeln und auf allen mit der Apple-ID registrierten Geräten verwenden. Außerdem ist der W1-Chip hoch effizient, was die Akkulaufzeiten zeigen im direkten Vergleich mit den Vorgängern. Andere Hersteller beherrschen ähnliche Tricks – nur da schließt sich der Kreis wieder: Es gibt so viele, dass es keinem Anwender zuzumuten ist, den Überblick zu bewahren.

Bluetooth-Kopfhörer sind in aller Ohren: Wo liegt der Reiz an der Kabelfreiheit?
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