Mit dem Mazda MX-5 Kenko durch Marseille – die Navigation auf dem Prüfstand

Unterwegs im Urlaub mit dem Mazda MX-5 Kenko in Richtung Südfrankreich. Um genauer zu sein, hieß unser Ziel Marseille im Süden von Frankreich. Es ist die wichtigste französische und eine bedeutende europäische Hafenstadt. Sie liegt am Golfe du Lion, ganz in der Nähe der Côte d’Azur. 

Wunderschöne Gegend und Südfrankreich zeigte sich enorm facettenreich. Wie oft standen wir mit einer offenen Kinnlade einfach nur da und sahen in die Landschaft. Wollten den nächst höheren Punkt erklimmen oder möglichst nah an Hafen und Strand sein. Während man von Luxemburg nach Marseille eventuell auf das Navigationssystem verzichten kann, wird es in und um Marseille deutlich schwieriger.

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Im Mazda MX-5 Kenko ist ein 5,8 Zoll Touchscreen integriert. Zusätzlich gibt es noch einen AUX-Anschluss direkt am Radio, was ich etwas unpassend und störend beim Schalten finde. Im Handschuhfach versteckten sich dann 3 Cinch-Anschlüsse und ein USB-Anschluss mit iPod-Vorbereitung. Kleines Manko: Es gelang uns nicht das Audiosignal über den USB-Anschluss an das Radio zu liefern, sondern mussten hierfür auf den AUX-Anschluss direkt am Radio setzen.

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Mazda MX-5 Kenko mit TomTom-Technologie als Navigationssystem

Dies nur einmal zur Anmerkung nebenbei. Eigentlich geht es hier um das Navigationssystem. Mazda setzt auf die TomTom-Technologie. Mit TomTom habe ich so meine Erfahrung und nicht ohne Grund besorgte ich mir noch das passende Kartenmaterial aus Frankreich für die Garmin-App im iPhone. Für den Ernstfall somit vorbereitet.

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Nicht ganz unbegründet. Es begann bereits mit der Fahrt auf den Autobahnen quer durch das Land. Hier gab es Probleme was die Geschwindigkeitsbegrenzungen angeht. Während das Navi weiterhin auf 130 km/h blieb, meldeten die Schilder bereits schon einige Kilometer vorher nur 90 km/h. Dies zog sich auch die komplette Woche über so durch. Gut, dass wir die Warnung im Ausland vor Blitzern, auch vor mobilen Blitzern, als durchweg positiv bezeichnen können. Hier arbeitete das Navi sehr zuverlässig.

Positive Punkte des Navigationssystems

Während unseres Urlaubs haben wir uns ein paar Stichpunkte zum Navi notiert. Hier sind uns positive und auch negative Punkte aufgefallen. Kommen wir aber zunächst zu den positiven Punkten. Einen haben wir bereits genannt mit der Blitzerwarnung. Funktionierte sehr gut und auch mobile Blitzer wurden erkannt.

Wenn es darum geht die Mautgebühren zu umgehen, so werden wir bei jeder Routenplanung gefragt. Frankreich verlangt Mautgebühren und in Marseille hätten wir fast jeden Tag rund 6 Euro an Gebühren dort lassen können für die Stadtautobahn. Dank der Umgehung haben wir häufig nur etwa 10 Minuten länger gebraucht, konnten uns aber ein kühles Getränk gönnen oder die hohen Parkgebühren zahlen.

Passend dazu sind die Alternativrouten zu nennen, gerade wenn es auch um Verzögerung und Stauumfahrung geht. Denn das Navi hielt uns auf dem aktuelle Stand und zeigte an, wann in etwa die jeweilige Verzögerung eintritt bzw. der Stau, wie lange dieser anhält und ob wir diesen umfahren möchten.

Wenn der Beifahrer mal nicht schnell genug reagiert, musste der Fahrer die erforderlichen Eingaben machen. Deshalb ist die Zuverlässigkeit des Touchscreens enorm wichtig. Zwar wirkte das Navi  sehr träge, reagierte aber insgesamt zuverlässig und konstant gut auf Berührungen.

Negative Punkte des Navigationssystems

Gerade als ersten negativen Punkt muss ich auf das Touchscreen eingehen. Die Erkennung war teilweise sehr schwerfällig bis gar nicht mehr möglich. Besonders bei direkter Einstrahlung durch die Sonne, was bei einem Cabrio durchaus vorkommen kann, war kein Ablesen mehr möglich. Man musste sich voll und ganz auf die Ansagen verlassen. Eine leichte Neigung des Navigationssystems wäre durchaus vorteilhaft gewesen.

Ein weiterer Punkt ist die problematische Kartendarstellung. Es wirkt als wäre das Kartenmaterial und die Ansicht aus dem letzten Jahrzehnt. Optisch kein wirklicher Hingucker und auch Details fehlen bei der Navigation. Dies betrifft besonders Ausfahrten. Viele Navis verfügen hier über ein Schaubild, mit dem die Ausfahrten angezeigt werden. Innerhalb von Marseille hatten wir zu Beginn unsere Schwierigkeiten.

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Als letzter negativer Punkt ist mir die unheimlich lange Ladezeit für neue Routen, falls man einmal die ursprüngliche Route verlassen hat, aufgefallen. Das sollte teilweise doch deutlich schneller möglich sein.

Fazit

Ich habe hier nur einmal das Navigationssystem dem Mazda MX-5 Kenko in Augenschein genommen und meine Ergebnisse abgeliefert was mir aufgefallen ist. Keine Navigation ist perfekt und bringt seine Vor- und Nachteile mit, allerdings sollte an den hier dargestellten Nachteilen deutlich gearbeitet werden. Gerade was das Ablesen betrifft.

Zusammen mit Stefan von Autophorie sind wir eine Woche in Marseille im Urlaub gewesen. Lest hier seinen Bericht zum Mazda MX-5 Kenko, denn über das Fahrzeug an sich kann er sicher mehr erzählen.

Mit dem Mazda MX-5 Kenko durch Marseille – die Navigation auf dem Prüfstand
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