Apple Music gestartet – Revolution im Music-Streaming?

Mit großer Spannung warteten etliche auf Apple Music, womit das Unternehmen aus Cupertino im Geschäft des Music-Streamings fast schon eine Art Revolution erreichen möchte und mehr als nur Streaming, Playlisten sowie Favoriten und Teilen von diesen ermöglichen möchte. 

Seit Ewigkeiten nutze ich Spotify und habe mich vor über einem Jahr mit Spotify Free auseinandergesetzt und mein Fazit zu den damaligen „neuen Funktionen“ niedergeschrieben. Bei fast allen Diensten werden rund 10 Euro im Monat für eine Mitgliedschaft fällig und auch bei Apple Music ist dies nicht anders.

Die ersten drei Monate sind kostenlos, danach kostet die Einzelmitgliedschaft 9,99 Euro im Monat bzw. die Familienmitgliedschaft 14,99 Euro im Monat. Dafür können aber bis zu sechs Personen von ihren eigenen Geräten unbegrenzt auf Apple Music zugreifen. Wobei die Funktion „Familienfreigabe“ noch wesentlich mehr kann und Apple Music nur ein Teil davon ist.

apple-music

Passend zum Streaming-Dienst von Apple gab es eine Keynote, die ihr euch hier noch einmal ansehen könnt. Integriert wurde iTunes Match, womit ihr eure Bibliothek in der Cloud speichert und von überall streamen könnt bzw. die Musik offline verfügbar habt. Momentan darf diese bei Apple Music lediglich 25.000 Songs besitzen, man möchte dies aber bis zum Betriebssystem iOS 9 auf 100.000 Songs erweitern. Zwar ist iTunes Match in Apple Music inkludiert, umgekehrt aber nicht. Ihr könnt also iTunes Match gesondert abonnieren.

Es gibt noch viele weitere Funktionen die Apple in ihren Dienst integriert hat u.a. sollen Künstler noch besser mit ihren Fans in Kontakt treten können und euch soll es noch leichter fallen neue Künstler zu finden. Alles in allem weiß ich noch nicht so recht was ich davon halten soll und kann es bisher noch nicht abschätzen. Die Geister scheiden sich da aktuell, wenn man verschiedene Stimmen zu Apple Music durchliest. Der Spiegel hat mal eine Tabelle erstellt, worin der Dienst von Apple mit anderen Diensten zumindest in einigen Punkten miteinander verglichen wird. Da dürfte sicherlich der ein oder andere sich ein besseres Bild machen können.


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